Schutz vor Kalk und Korrosion

Shg - Fliesen und Bäder

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am Freitag den 26.10.2017
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Wasserenthärung

Und leise rieselt der Kalk ...

Eine Wasserenthärtungsanlage versorgt alle Verbraucherleitungen im Haus oder Wohnung mit kalkfreiem, weichem Wasser.
Wasserenthärtungsanlagen verhindern Kalkablagerungen in den Rohrleitungen und sparen Heizkosten bei Warmwassergeräten.
Auch unliebsame Kalkablagerungen an teuren Armaturen oder der Duschkabine gehören der Vergangenheit an.
Aber die Anlagen sparen nicht nur Geld, sondern schonen auch die Umwelt. Weiches Wasser spart bis zu 50 (!) Prozent Waschmittel und macht Ihr bisheriges Waschmittel effizientert.

Als Faustformel gilt hier: 1 mm Ablagerungen bedeuten einen rund 7 % höheren Energiebedarf.

Ab welchen Werten ist ein Wasser überhaupt weich oder hart?

Diesbezüglich gibt es klare Regelungen und Definitionen gemäß
des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG):

Einteilung Wasserhärte

HärtebereichHärte in mmol/lHärte in °dHCharakterisierung
1 0 – 1,25 0 – 7 sehr weich bis weich
2 1,25 – 2,5 7 – 14 weich bis mittelhart
3 2,5 – 3,8 14 – 21 mittelhart bis hart

Chemische oder physikalische Wasserbehandlung

Eines der am Markt bekanntesten Verfahren, um die Trinkwasserinstallation vor Kalk zu schützen, ist das Ionenaustauschverfahren.
Es funktioniert wie folgt:
Über gekörnte, feste Stoffe aus Kunstharz findet ein Austausch der kalkverursachenden Calzium- und Magnesiumionen - auch Härtebildner genannt - gegen weiche Natriumionen statt. Hierfür fließt das Wasser durch ein Harzbett, das aus winzigen Kügelchen mit einer porösen Oberfläche besteht, die mit einer feinen Schicht Natriumionen benetzt ist. Das Harz bindet sämtliche Calzium- und Magnesiumionen und tauscht sie gegen Natriumionen aus.Dieses Wasser hat nun einen Härtegrad von 0° dH und wird über ein spezielles Ventil mit Rohwasser auf den gewünschten Härtegrad verschnitten. Ist das Harz schließlich gesättigt, muss es regeneriert werden, bevor das Ionenaustauschverfahren weiter ausgeführt werdewn kann.
Neben der Vollenthärtung kann Wasser auch nur teilenthärtet werden. Oft reicht es, wenn die Wasserhärte durch die chemische Behandlung nur vermindert wird.

hier geht es zu BWT Weichwasseranlage AQA Perla 4.0


Bei der physikalischen Wasseraufbereitung werden dem Trinkwasser keine Stoffe zugesetzt. Es findet also keine Enthärtung statt. Die Wirkung dieser Geräte beruht auf der Bildung von mikroskopisch kleinen Impfkristallen. Die begünstigen die Anlagerung von Härtebildnern, so dass die Steinbildung an Leitungen, Heizwendeln und anderen wasserberührenden Flächen verringert wird. Wir empfehlen nur die Kalkschutzgeräte, deren Wirksamkeit durch den DVGW nachgewiesen wurde.

Welche Menge Kalk muss man sich denn unter 1 mmol/l vorstellen?

1 mmol Calciumcarbonat pro Liter Wasser entspricht einer Menge von 100 mg.

Am Beispiel eines Otto-Normal-Haushaltes aus Dachau mit 4 Personen und einer Wasserhärte von 2 mmol/l Erdalkaliionen (11 °dH) wird die Menge deutlich, die man pro Jahr durch die Hausinstallation bewegt. Durchschnittlich verbraucht ein Bundesbürger pro Tag 123 Liter Trinkwasser. Dies führt zu einem Jahresfamilienverbrauch von 180 m3 in diesem Beispiel.

Für unsere Otto-Normal-Familie bedeutet dies:
• 0,2 g Kalk pro 1 Liter Wasser oder
• 200 g Kalk pro 1 m3 Wasser oder
• 20 kg Kalk pro 100 m3 Wasser und Jahr
• 36 kg Kalk pro Jahr bewegen sich durch die Wasserleitungen im Haus

Bekäme die Familie ein Wasser mit einer höheren Wasserhärte geliefert, z.B. 4 mmol/l (22,4 °dH), würde auch die doppelte Menge an Kalk durch die Leitungen und Geräte transportiert werden, nämlich 72 kg.

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Trinkwasseranalyse Stadtwerke Dachau 2017
Trinkwasser-Analysewerte für München 2018
Trinkwasseranalyse WZV Oberbachern 2017
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